www.angst.hexal.deWas ist Angst?
Qual ohne Ende – Angst als krankhafter Zustand
Übertriebene oder krankhafte Angst "beginnt im Kopf". Sie folgt aus Bewertungen von Objekten oder Situationen, die für sich allein zunächst nicht Angst auslösend sind. Menschen mit einer Angststörung schätzen Gefahrenpotenziale anders ein als Gesunde: Was eigentlich ungefährlich und risikoarm ist, wird als gefährlich und risikoreich eingestuft.
Aufgrund dieser Fehleinschätzung entstehen belastende Situationen, also
Stress. Die Stresshormone Kortisol und Adrenalin werden ausgeschüttet,
die den Körper wachrütteln. Wird dieser Stress nicht bewältigt,
d. h. wird die hohe Konzentration der Stresshormone nicht durch körperliche
Aktivität abgebaut, schaukelt sich die Angst immer mehr auf. Die Angst
wird einengend, hemmend, "krankhaft" und entlädt sich
- Es besteht eine erhöhte Angstbereitschaft bei den betroffenen Menschen.
- Körperliche Zustände, Situationen, Objekte werden fälschlicherweise als gefährlich eingeschätzt.
- Alarm- und Bedrohungsstrukturen sind möglicherweise im Gehirn verändert.
- Das Warnsignal "Angst" klingt nicht ab, die Erregung nimmt zu und läuft
z. B. in einer Panikattacke aus.
Woher letztlich eine erhöhte Angstbereitschaft kommt, ist bis heute nicht
geklärt. Wahrscheinlich tragen verschiedene Faktoren dazu bei wie
Mit Hilfe spezieller Untersuchungsmethoden konnte festgestellt werden, dass bei Angststörungen eine erhöhte Aktivität in der Schaltzentrale der Angst im Gehirn – dem so genannten Mandelkern – vorliegt. Veränderungen im zentralen Nervensystem sind daher bei dem Phänomen "krankhafte Angst" anzunehmen.
Angst kann jedoch auch anerzogen bzw. erlernt werden




