www.angst.hexal.deBehandlung einer isolierten Phobie
Psychotherapie und Medikamente
Da die Mehrzahl der phobischen Ängste ohne Krankheitswert ist, ist auch eine Behandlung durch einen Experten nur begrenzt notwendig. Das Selbstmanagement spielt bei spezifischen Phobien die weitaus größte Rolle. Eine Ausnahme ist die Blut- und Verletzungsphobie. Sollten Sie darunter leiden, empfiehlt sich die unmittelbare Einschaltung eines Experten.
Psychotherapie
Sollten Sie professioneller Hilfe bedürfen, wird der Psychotherapeut eine Konfrontationstherapie mit Ihnen machen. Beispielsweise wird er bei Höhenangst zunächst Türme mit Ihnen zusammen ersteigen und Sie im zweiten Schritt diese immer wieder alleine erklimmen lassen. Bei einer Hundephobie wird er den gefürchteten Dackel auf den Schoß des Betroffenen setzten. Diese so genannte "massierte" Konfrontation hat sich in der Praxis als besonders schnell wirksam erwiesen, so dass diese Behandlungsstrategie bevorzugt eingesetzt wird.
Therapie mit Medikamenten
Bei spezifischen Phobien besteht meist keine Notwendigkeit für eine medikamentöse Therapie. Sollte diese dennoch unumgänglich sein, kommen folgende Wirkstoffe in Frage: Propranolol, Imipramin, Clomipramin, Paroxetin, Fluvoxamin und die Gruppe der Benzodiazepine (siehe auch Wege aus der Angst › Behandlung › Medikamente).




